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Schulnoten

20 Apr

Notenautomat

Mit dem Notenautomat  der Gesamtschule Rastbachtal (Saarbrücken) können Lehrer je nach Punktvorgabe die Note der Schüler berechnen.

Gesamtschule Rastbachtal

Berliner Modell

Eingabe:

20,0

Rohpunkte

 

P

%

Punkte

Note

15

97

19,40

14

93

18,60

sehr gut

13

90

18,00

12

85

17,00

11

80

16,00

gut

10

75

15,00

09

70

14,00

08

65

13,00

befriedigend

07

60

12,00

06

55

11,00

05

50

10,00

ausreichend

04

45

9,00

03

38

7,60

02

32

6,40

mangelhaft

01

25

5,00

00

0

0,00

ungenügend

 

Gesamtschule Rastbachtal

Berliner Modell

Eingabe:

50,0

Rohpunkte

 

P

%

Punkte

Note

15

97

48,50

14

93

46,50

sehr gut

13

90

45,00

12

85

42,50

11

80

40,00

gut

10

75

37,50

09

70

35,00

08

65

32,50

befriedigend

07

60

30,00

06

55

27,50

05

50

25,00

ausreichend

04

45

22,50

03

38

19,00

02

32

16,00

mangelhaft

01

25

12,50

00

0

0,00

ungenügend

 

Quelle: www.rastbachtal.de/schulrecht/notenautomat.xls

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Schulnoten

20 Apr

Punkteschlüssel

Viele Lehrkräfte verwenden einen Punkteschlüssel wie den folgenden für die Beurteilung:

Note (Bezeichnung)

Punkteschlüssel in Prozent der erreichbaren Punktzahl

1 (Sehr gut) 100–90
2 (Gut) 89–80
3 (Befriedigend) 79–64
4 (Genügend) 63–51
5 (Nicht genügend) 50–0

Die Note 4 wird normalerweise erst vergeben, wenn mindestens die Hälfte der Punkte erreicht wurde.

Schulnoten

20 Apr

Europäische Noten

Die Noten an den Deutsch-Französischen Gymnasien gehen von 1 bis 10 (sogenannte „Europäische Noten“), wobei 10 die beste Note ist und 1 die schlechteste. Ab 5 und schlechter ist die Versetzung des Schülers gefährdet.

Note(n)

Notendefinition

10 bis 9 sehr gut
8 gut
7 befriedigend
6 ausreichend
5 bis 4 mangelhaft
3 bis 2 ungenügend
1 Verweigerung der Arbeit

Schulnoten

20 Apr

15-Punkte-System

An der Oberstufe gilt in Deutschland ein aufwärts zählendes Punktesystem, das im Abitur eingesetzt wird und der leichteren Vergleichbarkeit und Berechnung der Endnote dient. Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird das Punktesystem ebenfalls an Fachoberschulen und Berufsoberschulen verwendet:

15 Punkte entsprechen der Schulnote 1+ (voll sehr gut);
14 Punkte entsprechen der Schulnote 1 (sehr gut);
13 Punkte entsprechen der Schulnote 1− (knapp sehr gut);
12 Punkte entsprechen der Schulnote 2+ (voll gut);
11 Punkte entsprechen der Schulnote 2 (gut);
10 Punkte entsprechen der Schulnote 2− (knapp gut);
9 Punkte entsprechen der Schulnote 3+ (voll befriedigend);
8 Punkte entsprechen der Schulnote 3 (befriedigend);
7 Punkte entsprechen der Schulnote 3− (knapp befriedigend);
6 Punkte entsprechen der Schulnote 4+ (voll ausreichend);
5 Punkte entsprechen der Schulnote 4 (ausreichend);
4 Punkte entsprechen der Schulnote 4− (knapp ausreichend);
3 Punkte entsprechen der Schulnote 5+ (voll mangelhaft);
2 Punkte entsprechen der Schulnote 5 (mangelhaft);
1 Punkt entspricht der Schulnote 5− (knapp mangelhaft);
0 Punkte entsprechen der Schulnote 6 (ungenügend);

Beachte: 4 Punkte werden als nicht mehr ausreichend gewertet  (4 Punkte oder schlechter: „Minderleistung“) und können ebenfalls zu einer Nicht-Versetzung führen. Eine wirklich ausreichende Leistung ist erst ab 5 Punkten vollbracht, da 4 Punkte einer 4− entsprechen und die Note damit unter der 4 liegt.

Die Berechnung der absoluten Note anhand der Punktzahl kann auch durch die Formel erfolgen: f (Punkte= = (17-Punkte) : 3

Schulnoten

20 Apr

6-Noten-Stufen-System

Schulnoten oder Zensuren sind Leistungsbeurteilungen von Schülern meist durch die Lehrer einer Schule und sollen Leistungen der Schüler vergleichbar machen. Nach allgemeinen Richtlinien  sollen Schulnoten nur erbrachte Leistungen, nicht jedoch Leistungsvermögen oder Leistungswille zum Ausdruck bringen. Schulnoten werden meist in abstrakter Qualität und numerisch von 1 bis 6 ausgedrückt.

Das in Deutschland am häufigsten benutzte Notensystem hat sechs Stufen. Die Notendefinition ist durch KMK-Beschluss vom 3. Oktober 1968 sowie im Hamburger Abkommen festgelegt und wird in allen Bundesländern wie folgt verwendet:

1 (sehr gut) wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht
2 (gut) wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht
3 (befriedigend) wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht
4 (ausreichend) wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungennoch entspricht
5 (mangelhaft) wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können
6 (ungenügend) wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können

Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)

20 Apr

Im Juni 2004 wurde das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), eine wissenschaftliche Einrichtung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, als Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet. Es normiert und überprüft Bildungsstandards, entwickelt  Aufgabenpools mit normierten Testaufgaben, übernimmt Bildungsmonitoring und berät Länder bei Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Koordination der Bildungsberichterstattung.

Als Impulse für die Unterichtsentwicklung wurden  Lernstandserhebungen eingeführt wie z.B. Vergleichsarbeiten, Orientierungsarbeiten, Jahrgangsstufentests, Parallelarbeiten.

Vergleichsarbeiten  – wie VERA 3,6,8  – wurden eingeführt, um festzustellen, über welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler zum Testzeitpunkt in den getesteten Fächern Mathematik und Deutsch (Fremdsprache) verfügen.

http://www.iqb.hu-berlin.de

Lehrpläne

20 Apr

Lehrpläne sind inhaltliche Standards  und beschreiben aufzubauende Kompetenzen und zu erreichendes Wissen bzw. als Input-Standard zudem die erforderlichen Lehr- und Lernbedingungen.

Performance-Standards  beschreiben dabei gesellschaftlich festgelegte und vom Schulsystem bzw. vom Schüler geforderte Ausprägungen (Niveaus) bestimmter Kompetenzen, wohingegen Opportunity-to-Learn-Standards die Rahmenbedingungen des Lernens, etwa hinsichtlich der Stundentafel, der Ausstattung von Schulen usw. festlegen.

Management-Standards beschreiben Qualitätsmanagement-Systeme für Anbieter von Lerndienstleistungen für die Aus- und Weiterbildung.

Bildungsstandards

20 Apr

Bildungsstandards legen verbindlich fest, welche Kompetenzen Schüler/innen in einem bestimmten Fach zu einem bestimmten Zeitpunkt erworben haben sollen. Seit dem Pisa-Schock rücken Schlüsselqualifikationen, Lernbedingungen und Lehrpläne in den Blickpunkt.

Ziel heutiger Bildungsstandards ist es, Schulen und Lehrern  eine größere Freiheit bei der Auswahl und Anordnung der Inhalte zu geben, um dadurch einerseits  den Unterricht an die Vorkenntnisse der Schüler anzupassen, andererseits die Lernergebnisse stärker vereinheitlichen und verbindlicher zu machen. Statt einer Input-Orientierung, bei der im Unterricht zu behandelnde Inhalte und Gegenstände festgelegt werden, verfolgen Bildungsstandards heute daher eine Output-Orientierung, bei der Bildungsprozesse auf die zu erwerbenden Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften (Kompetenzen)  ausgerichtet werden.

Informationen zu Bildungsstandards in Deutschland: http://www.bildungsserver.de/Bildungsstandards-1584.html