Lernmaterialien

Skelett

Lernmaterialien sind Arbeitsblätter, Anschauungsmaterial, Animationen, Lernspiele, Filme usw., die sich unterstützend auf den Lernvorgang auswirken sollen und das zu vermittelnde Wissen auf eine frische, spielerische Art und Weise dem Lernenden nahe bringen und zugänglich machen sollen.

Lernmaterialien können wie andere Lernfaktoren das Lernen erleichtern oder erschweren.Überlastung

Theorie der kognitiven Belastung – Cognitive Load Theory (CLT)

Nach der Theorie der kognitiven Belastung beim Lernen – von John Sweller und Paul Chandler – oder Cognitive Load Theory (CLT) ist  Lernen kognitiv belastend. Die Belastung für das Arbeitsgedächtnis kann erleichtert oder erschwert werden.

Die Rolle von Schemata: Da die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses begrenzt ist, dieses jedoch bei allen Problemlösungs- und Informationsverarbeitsprozessen mitspielt, speichern Menschen ihr Wissen in sogenannten Schemata ab. Beim Lernen werden sowohl neue Schemata konstruiert als auch neues Wissen mit bereits vorhandenen Schemata verknüpft. Wichtig ist daher, dass das Arbeitsgedächtnis genügend verfügbare Kapazität aufweist und kognitiv nicht überlastet wird, um den Schemaerwerb und somit ein effektives Lernen zu ermöglichen. Aber erst durch automatisierte Schemata wird es dem beschränkten Arbeitsgedächtnis ermöglicht, die Belastung zu senken und so mehr Informationen zu verarbeiten. Dies ist allerdings erst machbar, wenn duMontessori-Lernmaterialrch vorheriges Lernen bereits automatisierte Schemata im Langzeitgedächtnis entstanden sind.

Die Rolle von Übung: Sweller (2003) schlussfolgert daher, dass alles, was gelernt werden kann, durch Übung auch entsprechend automatisiert werden kann. Durch Übung wird immer weniger bewusste Anstrengung für die Informationsverarbeitung notwendig, zum Beispiel für das Wörter- und Satzverständnis im Alltag, womit auch entsprechend die Arbeitsgedächtnisbelastung abnimmt. Somit werden die beiden Funktionen von Schemata nach Sweller et al. (1998) deutlich: Speicherung und Organisation von Wissen im Langzeitgedächtnis, sowie die Reduktion der Arbeitsgedächtnisbelastung.

Fazit: Guten Lernmaterialien und Lernsituationen kommt daher eine Schlüsselrolle zu.

Lernmedien

Lernen der Zukunft ist nach dem Bildungsinformatiker Werner Hartmann online unterstütztes oder digitales Lernen, denn es unterstützt individuelles und nachhaltiges Lernen, erfordert aber Medienkompetenz. Digitale Medien unterstützen die Stufen eines vollständigen Lernprozesses, die nach Dr. Ilse Brunner sind:

Elemente eines vollständigen Lernprozesses,

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